Gerade Naturliebhaber kommen bei Routen durch die Trockensavanne Gran Chaco, die Pampa oder Patagonien voll auf ihre Kosten. Denn hier erlebt man die diversen Klima- und Vegetationszonen des Andenlandes.
Bei einer Rundreise durch den Norden Argentiniens empfiehlt es sich einen Stopp am Dreil�ndereck Argen- tinien- Brasilien- Para- guay einzulegen. Eine Br�cke verbindet hier die argentinische Stadt Puerto Iguaz� mit der brasilianischen Stadt Foz do Igua�u. Hier findet man ebenfalls die Iguaz� Wasserf�lle, die gr��ten der Erde sowie den gleichnamigen Nationalpark Iguaz�. Zu den H�hepunkten des Parkes z�hlt unter anderem der Schlund des Teufels, auch Garganta del Diabolo genannt.
Reist man weiter in den Nordosten, entdeckt man die Fl�sse R�o Paran� und R�o Uruguay, die in der sumpfigen Mesopotamia und in der Bucht R�o de la Plata zusammenflie�en. An dieser M�ndung liegt auch die Hauptstadt Buenos Aires. Folgt man dem Atlantik trifft man auf Montevideo, die Hauptstadt Uruguays. Beim entdecken der Flora Nord-Argentiniens trifft man auf Rosenholz und Palisander. Im Norden leben in der Wildnis unter anderem Affen, Waschb�ren, Ameisenb�ren und Tapire, aber auch Jaguare, Ozelots und Pumas. In den Gew�ssern jagen Piranhas und Kaimane. In der Luft finden sich exotische V�gel wie Kolibris, Flamingos und Papageien.
Im zentralen Argentinien erstreckt sich die Pampa, eine weite Ebene, die vor allem landwirtschaftlich gepr�gt ist. Die Pampa wird im Westen von den Anden bzw. ihren Vorgebirgen Sierras Pampeanas, Sierras de C�rdoba, Sierra de Famatina begrenzt und besteht �berwiegend aus Weiden und Weizenfeldern. Bei einer Rundreise durch die Pampa entdeckt man unter anderem die welth�chsten Vulkane Ojos del Salado, mit ca. 6.900 m H�he und den Monte Pissis, mit ca. 6.800 m H�he. In der Flora Zentral-Argentiniens finden sich vorwiegend Eukalyptus, Platanen und Akazien. Im Tierreich der Pampa lassen sich G�rteltiere, M�hnenw�lfe, Pampasf�chse, Pampashirsche, Nandus, Falken und Reiher beobachten.
Patagonien bestimmt mit seinem rauen Klima den S�den Argentiniens. Die h�gelige Landschaft ist sehr abwechslungsreich und z�hlt durch angenehme Luft- und Wassertemperaturen zu den beliebtesten Urlaubsregionen der Argentinier. Rundreisen f�hren oft vorbei an dem Golfo San Mat�as sowie zahlreichen Badeorten, die zwischen den Steilk�sten Patagoniens liegen. Hierzu z�hlen beispielsweise R�o Negro, Playa Uni�n, Rada Tilly oder Puerto Madryn, von dem aus die marine Vielfalt der Halbinsel Vald�s erkundet werden kann. F�r Reisende werden hier zahlreiche Expeditionen angeboten, auf denen man unter anderem Pinguine, Seel�wen, Delfine und Wale beobachten kann. Die Natur des Landesinneren ist im S�den gepr�gt durch Gr�ser und Kr�uter. Der Westen Patagoniens, am Ufer des Sees Nahuel Huapi und der Halbinsel Llao Llao, gilt als beliebtes Reiseziel f�r Andenurlaube oder Wintersportferien in Bariloche.
Eine Rundreise durch Patagonien sollte auf jeden Fall an der Laguna del Carb�n bei der K�stenstadt Santa Cruz vorbeif�hren. Wer weiter in den S�den vordringt, kann das Feuerland (Tierra del Fuego) entdecken. Umgeben von Wald-, Moor- und Parklandschaften befindet sich Ushuaia, die s�dlichste gr��ere Stadt in Argentinien. W�hrend zur Flora der Anden Fichten-, Kiefer- und Zedern-, und Zypressennadelw�ldern z�hlen, finden sich hier ebenfalls Kakteenfelder und Dornstr�ucher, wie etwa die Bl�te des Ceibos oder Erythrina, das Nationalsymbol Argentiniens. Im Tierreich der Anden gibt es wilde Lamas und Pumas, Flamingos und Kondore. Der S�den Patagoniens und des Feuerlandes wird von Schafen, Pumas, Nandus, Pud�-Hirschen und Kormoranen bewohnt. Die patagonischen K�sten beherbergen Magellan- pinguine, Seeb�ren und M�hnenrobben. Im Atlantik lassen sich Seehechte, Sardinen, Makrelen, Orcas und Delfine beobachten.