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Rundreisen

Die Vielfalt Argentiniens l�sst sich am besten durch eine Rundreise entdecken.

Gerade Naturliebhaber kommen bei Routen durch die Trockensavanne Gran Chaco, die Pampa oder Patagonien voll auf ihre Kosten. Denn hier erlebt man die diversen Klima- und Vegetationszonen des Andenlandes.

Norden

Br�cke Iguazu Wasserf�lle
Br�cke Iguazu - Foto: Ricardo Martins

Bei einer Rundreise durch den Norden Argentiniens empfiehlt es sich einen Stopp am Dreil�ndereck Argen- tinien- Brasilien- Para- guay einzulegen. Eine Br�cke verbindet hier die argentinische Stadt Puerto Iguaz� mit der brasilianischen Stadt Foz do Igua�u. Hier findet man ebenfalls die Iguaz� Wasserf�lle, die gr��ten der Erde sowie den gleichnamigen Nationalpark Iguaz�. Zu den H�hepunkten des Parkes z�hlt unter anderem der Schlund des Teufels, auch Garganta del Diabolo genannt.

Reist man weiter in den Nordosten, entdeckt man die Fl�sse R�o Paran� und R�o Uruguay, die in der sumpfigen Mesopotamia und in der Bucht R�o de la Plata zusammenflie�en. An dieser M�ndung liegt auch die Hauptstadt Buenos Aires. Folgt man dem Atlantik trifft man auf Montevideo, die Hauptstadt Uruguays. Beim entdecken der Flora Nord-Argentiniens trifft man auf Rosenholz und Palisander. Im Norden leben in der Wildnis unter anderem Affen, Waschb�ren, Ameisenb�ren und Tapire, aber auch Jaguare, Ozelots und Pumas. In den Gew�ssern jagen Piranhas und Kaimane. In der Luft finden sich exotische V�gel wie Kolibris, Flamingos und Papageien.

Zentral

Im zentralen Argentinien erstreckt sich die Pampa, eine weite Ebene, die vor allem landwirtschaftlich gepr�gt ist. Die Pampa wird im Westen von den Anden bzw. ihren Vorgebirgen Sierras Pampeanas, Sierras de C�rdoba, Sierra de Famatina begrenzt und besteht �berwiegend aus Weiden und Weizenfeldern. Bei einer Rundreise durch die Pampa entdeckt man unter anderem die welth�chsten Vulkane Ojos del Salado, mit ca. 6.900 m H�he und den Monte Pissis, mit ca. 6.800 m H�he. In der Flora Zentral-Argentiniens finden sich vorwiegend Eukalyptus, Platanen und Akazien. Im Tierreich der Pampa lassen sich G�rteltiere, M�hnenw�lfe, Pampasf�chse, Pampashirsche, Nandus, Falken und Reiher beobachten.

S�den

Patagonien bestimmt mit seinem rauen Klima den S�den Argentiniens. Die h�gelige Landschaft ist sehr abwechslungsreich und z�hlt durch angenehme Luft- und Wassertemperaturen zu den beliebtesten Urlaubsregionen der Argentinier. Rundreisen f�hren oft vorbei an dem Golfo San Mat�as sowie zahlreichen Badeorten, die zwischen den Steilk�sten Patagoniens liegen. Hierzu z�hlen beispielsweise R�o Negro, Playa Uni�n, Rada Tilly oder Puerto Madryn, von dem aus die marine Vielfalt der Halbinsel Vald�s erkundet werden kann. F�r Reisende werden hier zahlreiche Expeditionen angeboten, auf denen man unter anderem Pinguine, Seel�wen, Delfine und Wale beobachten kann. Die Natur des Landesinneren ist im S�den gepr�gt durch Gr�ser und Kr�uter. Der Westen Patagoniens, am Ufer des Sees Nahuel Huapi und der Halbinsel Llao Llao, gilt als beliebtes Reiseziel f�r Andenurlaube oder Wintersportferien in Bariloche.

Eine Rundreise durch Patagonien sollte auf jeden Fall an der Laguna del Carb�n bei der K�stenstadt Santa Cruz vorbeif�hren. Wer weiter in den S�den vordringt, kann das Feuerland (Tierra del Fuego) entdecken. Umgeben von Wald-, Moor- und Parklandschaften befindet sich Ushuaia, die s�dlichste gr��ere Stadt in Argentinien. W�hrend zur Flora der Anden Fichten-, Kiefer- und Zedern-, und Zypressennadelw�ldern z�hlen, finden sich hier ebenfalls Kakteenfelder und Dornstr�ucher, wie etwa die Bl�te des Ceibos oder Erythrina, das Nationalsymbol Argentiniens. Im Tierreich der Anden gibt es wilde Lamas und Pumas, Flamingos und Kondore. Der S�den Patagoniens und des Feuerlandes wird von Schafen, Pumas, Nandus, Pud�-Hirschen und Kormoranen bewohnt. Die patagonischen K�sten beherbergen Magellan- pinguine, Seeb�ren und M�hnenrobben. Im Atlantik lassen sich Seehechte, Sardinen, Makrelen, Orcas und Delfine beobachten.